Der grasfressende Hund und das mögliche Warum
11. Februar 2023
Grasfressen beim Hund - Genuss oder Magenprobleme?
- Sodbrennen
- Übelkeit
- Unverträglichkeiten
- Verschluckter Fremdkörper
- Stress
Das sind ein paar der möglichen Ursachen, die dem Hundemagen Unwohlsein und Schmerzen bereiten können.
Oder es schmeckt ihm einfach und er geniesst etwas Gras als erfrischenden, wohlschmeckenden Snack.
Bei sämtlichen Formen von Magenproblemen kann dem Hund geholfen werden mit
Vitalpilzen
Phytotherapie
Homöopathie
Akupunktur
Fast jeder, der mit einem Hund zusammenlebt kennt es – plötzlich wird der Hund, unruhig drängt nach draußen und steuert den nächsten Grünstreifen an. Dort wird dann hektisch Gras gerupft und verschlungen. Meist ist Erbrechen dann das Ende vom Lied. Entweder weißer Schaum, gelbliche Flüssigkeit oder Futter wird direkt nach dem Grasfressanfall herausgewürgt.
Häufig hat der Hund dann Magenschmerzen, ihm ist übel, oder er hat einen Fremdkörper verschluckt. Dies will er mit dem Grasfressen loswerden und dann sollte es wieder gut sein. Übelkeit entsteht aus verschiedenen Gründen wie zum Beispiel:
- Zu viel Magensäure
- Zu wenig Magensäure
- Eine Unverträglichkeit
- Stress
- Ein verschluckter Fremdkörper
- Organische Krankheiten
Kommt es häufiger vor, dass der Hund unruhig wird und dringend Gras fressen will, sollte das ernst genommen und abgeklärt werden. Magenbeschwerden solltest du wirklich ernst nehmen und einen Termin bei einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker ausmachen!
Grundsätzlich ist das Grasfressen ein Genuss für die meisten Hunde. Die zarten Triebe im Frühjahr sind besonders saftig, süß und schmackhaft. Gräser enthalten viele Mineralstoffe, Vitamine und sind reich an Ballaststoffen – eine echte Frühjahrskur.
Hunde fressen intuitiv Gräser oder Kräuter, manchmal auch Erde. Dadurch werden Defizite an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ausgeglichen.
Diese instinktive Angewohnheit wurde ihnen durch ihre Vorfahren in die Wiege gelegt, denn die haben zum Beispiel den Mageninhalt mit seinen pflanzlichen Bestandteilen ihrer Beute mitgefressen. Es kann also auch sein, dass die Zusammensetzung des Futters nicht optimal ist und diese aufgewertet werden muss.
Sie sollten Ihren Hund nur nicht an Feldrändern oder in der Nähe von stark befahrenen Straßen grasen lassen, damit er keine Schadstoffe wie Dünger, Pestizide und Abgase aufnimmt.
Wie Sie weitere Anzeichen von Übelkeit bei Ihrem Hund erkennen und was Sie tun können, damit es ihm bis zur Ursachenfindung durch einen Tierarzt und / oder Tierheilpraktiker besser geht, erfahren Sie in meinem nächsten Beitrag!